

Magazin „Dein Fertighaus“
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Ein Zuhause, das bleibt
Wenn wir ein Haus bauen, dann erschaffen wir mehr als nur vier Wände und ein Dach.
Wir gestalten einen Ort, der uns trägt, schützt und verbindet – heute, morgen und möglichst für Generationen. Kurz: Wir erschaffen mit einem Haus einen Wert, der bleibt. Wer sich mit dieser Haltung für ein Fertighaus entscheidet, wählt eine Bauweise, die sich über Jahrhunderte bewährt hat – und heute aktueller ist denn je.
Die Holzriegelbauweise, auf der moderne Fertighäuser beruhen, hat eine lange Tradition. Schon im Mittelalter entstanden Fachwerkhäuser, deren tragende Holzstrukturen auch heute noch in vielen Altstädten bewundert werden können. Einige dieser Häuser haben mehr als 600 Jahre überdauert – und sind bis heute ein bewährtes Zuhause.
„Ein modernes Fertighaus braucht den Vergleich mit einem Massivhaus nicht zu scheuen.“
DI Sylvia Polleres, Holzforschung Austria
Lebendiger Baustoff Holz
Was damals mit mittelalterlicher Zimmermannskunst begann, wurde im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt. Der Baustoff Holz ist geblieben – warm, lebendig, nachhaltig. Doch heute kommen moderne Technik, höchste Präzision und strenge Qualitätskontrollen hinzu. So entsteht mit jedem Fertighaus ein hochwertiges Zuhause: ein Ort, der bleibt – auch für die nächsten Generationen.

© HARTL HAUS
Bewährtes neu gedacht
Wie lange so ein Fertighaus wirklich hält? Diese Frage wird öfter gestellt und die Antwort überrascht viele: Bei richtiger Planung und guter Pflege kann die tragende Struktur weit über 100 Jahre bestehen. Das bestätigt auch DI Sylvia Polleres von der Holzforschung Austria, die sich seit Jahrzehnten mit der Qualität im Holzbau beschäftigt: „Ein modernes Fertighaus braucht den Vergleich mit einem Massivhaus nicht zu scheuen. Wichtig sind vor allem eine dichte Gebäudehülle und eine auf den Baustoff Holz ausgerichtete Planung.“
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© Griffnerhaus
Geschichte geschrieben
Dass Fertighäuser ein langes Leben führen können, zeigt auch ein Blick in die Geschichte: Der Gasthof Radwirt im steirischen Mürztal, ursprünglich 1873 für die Weltausstellung in Wien gebaut, gilt als das älteste bekannte Fertigteilhaus der Welt. Und die Villa Blumenthal, einst Teil der Weltausstellung in Chicago 1893, wurde sogar nach Bad Ischl übersiedelt und steht dort noch heute. Auch ein Jagdhaus von Wenzl Hartl im Waldviertel hat mit einem stolzen Alter von rund 125 Jahren Geschichte geschrieben. Es wurde 1910 auf der Internationalen Jagdausstellung in Wien präsentiert. Und sogar Kaiser Franz Joseph I. war beeindruckt von dem damals revolutionären Bauprinzip. In den Folgejahren errichtete Hartl in Wien rund 500 Fertighäuser in Serienbauweise – ein klarer Beweis für das Vertrauen in die Qualität und Haltbarkeit dieser Bauweise.
Qualität mit Brief und Siegel
Damit Baufamilien auf Nummer sicher gehen können, gibt es heute strenge Kontrollen. Für das Gütesiegel Fertighaus prüft die Holzforschung Austria regelmäßig die Mitgliedsbetriebe des Österreichischen Fertighausverbands. Und zwar nicht nur im Werk, sondern auch direkt auf der Baustelle. Zweimal im Jahr nehmen die Expert:innen alles genau unter die Lupe – von den Materialien über die Bauphysik bis hin zur Ausführung des Hauses. So können wir uns bei einem Fertighaus auf geprüfte Qualität verlassen. Ebenso wie auf ein Haus, das Bestand hat. Und uns einen Ort schaffen, der mit der Zeit noch wertvoller wird – emotional wie materiell. Ein Fertighaus ist eben nicht nur ein Haus, sondern ein Zuhause, das bleibt.
Headerbild: © Bundesdenkmalamt/Bettina Neubauer-Pregl





