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Klangkörper Holzhaus
Gute Musik aus gutem Hause.
Musik liegt in der Luft bei Familie Kafka. In der Nähe von Klosterneuburg haben Johannes und Claudia gemeinsam mit ihren beiden Kindern ihren ganz persönlichen Wohntraum verwirklicht. Ihr Massivholzhaus von Magnum Vollholzdesign spielt im wahrsten Sinne des Wortes alle Stücke.
An diesem lauen Frühlingsmorgen werfen die ersten Sonnenstrahlen ihr Licht auf die alten Bäume an der Südseite des 1.400 Quadratmeter großen Grundstücks der Familie Kafka. Eine sehr alte Zeder, ein japanischer Ahorn, eine große Linde, eine Birke, ein Sanddornstrauch und eine herrliche Magnolie haben ihren Platz hier schon lange vor der Familie gefunden. Von der gut 40 Quadratmeter großen und mit grauen Steinfliesen belegten Terrasse erklingt entspannte klassische Musik. Der Berufsmusiker und Familienvater Johannes Kafka genießt nach einem langen Arbeitstag seinen ersten Kaffee des Tages, während sein wertschätzender Blick über den vier mal acht Meter großen Pool in Richtung Altbaumbestand wandert.

Maximum an Wohnraum
„Am Beginn jeder Hausplanung steht eine Vision. Unsere war es, den Wohnraum in Richtung Altbaumbestand hin zu öffnen und mit möglichst geringem Quadratmeterverbrauch das Maximum an Wohnraum zu schaffen“, erklärt der Fagottist und Orchestermusiker. „Darüber hinaus war für uns klar, dass wir den Baustoff Holz so viel wie möglich einsetzen wollen“, ergänzt seine Ehefrau Claudia, während sie gerade durch die Hebeschiebetür aus der 13 Quadratmeter großen Küche auf die Terrasse kommt. „Unser Architekt Peter Horner hat uns dann Magnum Vollholzdesign empfohlen. Nach einigen Gesprächen mit zufriedenen Magnum-Kunden, einem Besuch in der Blauen Lagune und aufgrund der Vorteile rund um die kurze Bauzeit sowie die langjährige Zusammenarbeit mit anderen Gewerken haben wir uns schnell für den Vollholz-Bauspezialisten aus Wiener Neudorf entschieden.“ Nach nur siebenmonatiger Bauzeit ist dieses Idyll seit August 2023 das Zuhause der vierköpfigen Familie.
Natur ins Innere holen
Mittlerweile sind auch schon die Kinder Anna und Maximilian wach und hüpfen über die Treppe leichtfüßig in Richtung Koch-Ess-Bereich. „Der Feinsteinzeug-Boden hier
geht nahtlos in das Fliesendesign der Terrasse über. Das haben wir bewusst so gewählt, um unseren Wohnraum optisch zu erweitern“, erzählt die zweifache Mama, die sich beruflich als Teamleiterin bei einem Fernleitungsnetzbetreiber engagiert. Jetzt wird erst einmal Frühstück gemacht. Mama Claudia brüht sich mit einer High-End-Kaffeemaschine, die mit der Bronzeglas-Rückwand um die Wette glänzt, eine Tasse Kaffee, während das Teewasser direkt aus dem schwarzen Wasserhahn kommt. Dieser kann Kalt-, Warm- und Heißwasser ebenso fließen lassen, wie kohlensäurehaltiges Sprudelwasser. Tochter Anna öffnet wie durch Zauberhand einen vermeintlichen Küchenkasten, der sich als Geheimtür zur gut zweieinhalb Quadratmeter großen Speis entpuppt, und holt das Müsli.
Beste Party in der Küche
Während die beiden Erwachsenen Freude am Kochen haben, beobachten die Kids das Treiben gerne von der hellen Naturstein-Arbeitsplatte oder von der dunkel gebeizten Eichenholz-Bar auf der Kochinsel aus. „Unsere Küche ist das Zentrum unseres Familienlebens und der Hotspot für jede Party“, verrät Johannes und deutet dabei auf den Weinkühlschrank. „Die vielleicht schönste Feier war die allererste in diesem Haus, wo wir den vierten Geburtstag von Maximilian mit Familie, Nachbarn und mit Freunden aus unserem früheren Wohnort in Wien-Meidling gefeiert haben. Es war so wichtig, zu sehen, dass Freundschaften aus dem alten Umfeld auch in unserer neuen Wohnwelt Bestand haben“, erinnert sich Claudia. Bestens in Szene gesetzt wird das Treiben hier und im ganzen Haus mit Spots aus dem Beleuchtungskonzept der Firma Lichtprojekt. Von der offenen Küche sind es nur drei Schritte zum Essbereich. Über dem Eichentisch mit den braunen Leder-Lodenstühlen baumelt eine ganz besondere Deckenlampe: „Das ist unsere Leuchte namens Zettel’z von Ingo Maurer“, antwortet Johannes auf unseren fragenden Blick.

Gute Sicht ins Freie
Durch die boden- und knietiefen Holz-Alu-Fenster mit Dreifachverglasung sowie die Eckfenster eröffnet sich uns in allen Wohnräumen die freie Sicht über den von einem regionalen Gärtner bepflanzten und mit einem Bewässerungssystem ausgestatteten Garten. Von allen Wohnräumen aus kann man dadurch den Kindern im Sommer beim Schwimmen, Klettern und Rutschen vom Spielturm und im Winter beim Rodeln zusehen. Während sich der fünfjährige Maximilian eine Banane schnappt, begleitet uns Anna über zwei Eichenholzstufen, die das leichte Gefälle des Grundstückes im Innenraum ausgleichen, in Richtung offenes Wohnzimmer. Ihr Papa liebt es besonders, hier Musik zu hören. Er war es auch, der sich für die Sonos-Soundboxen in der Deckeninstallation stark gemacht hat. Von hier aus gelangen wir über die Stahltreppe mit Eichenholz hinauf in den Rückzugsbereich.
„Hell, offen und mit viel Holz – so haben wir uns unser Traumhaus vorgestellt. Jetzt ist es Wirklichkeit.“
Johannes Kafka, Hausbesitzer



Oben wohnt die Ruhe
Von der Galerie blicken wir direkt runter in den Eingangsbereich, der einen luftigen Raum bis rauf zum Dachfirst mit einer Raumhöhe von bis zu vier Metern bietet. Links geht es in Annas Zimmer, die sich hier gerne zum Lesen zurückzieht. Es ist mit 13 Quadratmetern gleich groß wie das ihres Bruders. Dieser klettert stolz in seine Rückzugshöhle, die in beiden Kinderzimmern als Galerie unter dem First des Satteldaches entstanden ist. Gleich gegenüber befindet sich das zwölf Quadratmeter große Elternschlafzimmer samt gleich großer Ankleide und direktem Zugang zum Familienbad. Das wurde liebevoll mit kleinen Fliesen im Fischgrätmuster gestaltet und beherbergt einen Doppelwaschtisch, eine Badewanne und eine Dusche. „Beim Aufwachen genießen wir den Blick auf das Stift Klosterneuburg, den Kahlenberg und die Natur“, schwärmt die sportbegeisterte Hausbesitzerin, die in ihrer Freizeit gerne wandert, von ihrem Zuhause.


Unten wird getobt
Am Weg Richtung Keller kommen wir im Erdgeschoss am Gäste-WC mit Dusche sowie am Arbeitszimmer vorbei. Ganz unten finden wir schließlich ein 15 Quadratmeter großes Turnzimmer. Ein genialer Platz, um zu laufen, zu toben und Ball zu spielen. Gleich nebenan ist auch schon das Musikzimmer, das aufgrund der Hanglange aus der Erde ragt und deshalb große Fensterflächen erlaubt. Hier erklingen die schönsten Melodien von Geige, Fagott oder Klavier. So ein Holzhaus ist eben der perfekte Resonanzkörper. Die Orchideen auf der Fensterbank gedeihen prächtig ob der musikalischen Beschallung und des Sonnenlichtes der Südseite.
Alles, was man braucht
Eine Waschküche, ein Abstellraum, ein Weinlager unter der Treppe und ein Haustechnikraum ergänzen das großzügige Raumangebot im Keller. In Letzterem befinden sich übrigens unter anderem die Steuerungen für die hocheffiziente Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung, die PV-Anlage mit 6,6 kWp, die Bodenkühlung und die Wohnraumlüftung. „Die anfängliche Skepsis betreffend der Notwendigkeit einer Wohnraumlüftung hat sich ins Gegenteil verkehrt. Wir könnten es uns ohne nicht mehr vorstellen. 100 Prozent Schlafqualität bei konstanter Frischluftzufuhr“, merkt das Ehepaar Kafka an. Energieeffizienz war von Anfang an ein wichtiger Aspekt und wird auch durch die Außenwand gewährleistet, welche über einen U-Wert von 0,19 W/m²K verfügt und sich aus 15 Zentimetern Massivholz sowie 16 Zentimetern Dämmung und einer graulasierten Lärchenholzschalung zusammensetzt. „Magnum hat den Plan unseres Architekten mit größter Sorgfalt im Rahmen der bautechnischen Möglichkeiten umgesetzt, Zeitfenster eingehalten und auch die Abrechnung erfolgte wie vereinbart nach erbrachter Leistung“, erinnert sich Claudia Kafka.


Fast wunschlos glücklich
Auf die Frage, was die Familie rückblickend bei ihrem Traumhaus anders machen würde, bleibt nur eine sehr banale Antwort: „Noch mehr Steckdosen würden wir installieren. Ansonsten sind wir rundum glücklich.“
Fotos: © Magnum Vollholzdesign GmbH
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