Eine Frau mit Tablet sitzt entspannt in einem Sessel am Fenster.

Mein Zuhause denkt mit.

Nie wieder die quälende Unsicherheit: Habe ich die Haustür wirklich abgeschlossen? Die Lösung: Smart Home!

Wer kennt das nicht? Gerade auf dem Weg in den Urlaub und plötzlich die quälende Unsicherheit: Habe ich die Haustür wirklich abgeschlossen? Mit einem Smart Home sind Szenarien wie dieses Geschichte. Intelligente Systeme übernehmen nicht nur die Kontrolle über Türen, Fenster oder Licht, sie geben uns auch aus der Ferne das beruhigende Gefühl: Zu Hause ist alles in Ordnung!

Ein kurzer Blick auf die App und schon wissen wir, ob der Paketbote da war oder ob die Jalousien am Abend, wie geplant, geschlossen wurden: Genau das macht ein Smart Home möglich – und noch vieles mehr.

Ein intelligentes Zuhause bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch jede Menge weiteren Komfort. Das Beste dabei: Wir entscheiden selbst, wie „smart“ unser Haus sein soll! Robert Frischer, Geschäftsführer von Haas Haus, bringt es auf den Punkt: „Entscheidend ist, dass ein Smart Home den Alltag erleichtert – etwa durch ein automatisches Zutrittssystem oder individuell abge­stimmte Abläufe.“

Was ist ein Smart Home?
Ein Smart Home ist ein Zuhause, das mitdenkt. Vernetzte Geräte und Sensoren werden über eine intelligente Steuerung so eingestellt, dass sie den Alltag einfacher, komfortabler und energie­­effizienter machen – ganz nach den spezifischen individuellen Bedürfnissen.
Ein Smartphone, eine Smartwatch und ein Laptop, die alle die Benutzeroberfläche der Loxone Smart-Home-Steuerungssoftware anzeigen.
Volle Kontrolle: geräteübergreifend, jederzeit, überall. © Loxone

Energie clever nutzen

Einer der größten Vorteile eines Smart Homes liegt im Energiemanagement. So lassen sich Licht, Heizung, Rollläden und viele andere Stromverbräuche gezielt steuern – exakt so, dass möglichst wenig Energie verloren geht. Klingt gut? Ist es auch! Ein smartes System erkennt, wann die Photovol­taikanlage besonders viel Strom liefert – und startet in genau diesem Moment den Geschirrspüler. Die Fenster werden im Sommer automatisch beschattet, damit weniger Energie fürs Kühlen nötig ist. Und im Winter? Da weiß das System, wann welche Räume genutzt werden und heizt entspre­chend vor. Ganz ohne Zutun. Es lernt mit – und denkt mit. Daniel Gruber, Geschäftsführer von VARIO-BAU und selbst Smart-Home-Bewohner, kennt den prak­tischen Nutzen im Alltag: „Man duscht, macht das Fenster zum Lüften auf – und vergisst es. In einem Smart Home wirst du daran erinnert. Das System hilft, ohne aufdringlich zu sein.“

Querschnitt eines Hauses mit verschiedenen grünen Symbolen, die Loxone Smart-Home Funktionen wie Beleuchtung, Heizung, Sicherheit und Energieerzeugung darstellen.
© Loxone

Kompatibel, flexibel – und jederzeit nachrüstbar

Wer sich jetzt fragt, ob sich ein Fertighaus auch nachträglich noch smart machen lässt, für den gibt es eine gute Nachricht: Ja, das geht! Die meisten Hersteller bieten Systeme an, die sich auch im Nachhinein problemlos integrieren lassen. Besonders flexibel sind dabei Funklösungen, mit denen nicht gleich das gesamte Haus verkabelt werden muss. Bianca Gattringer vom Smart-Home-Spezialisten Loxone rät: „Wer einsteigen möchte, beginnt oft mit einem Bereich – zum Beispiel mit einer automatischen Beschattung oder smarter Lichtsteuerung.“ So lässt sich Schritt für Schritt erleben, wie das eigene Zuhause intelligenter wird. Und wer es einmal ausprobiert hat, lernt es auch sehr schnell zu schätzen.

Ein Mann bereitet mit Hilfe von Smart-Home-Steuerung in der Küche Essen zu.
Auch das ist möglich: Smart-Home-Steuerung direkt über die Küchenarbeitsplatte. © Loxone

Mobil und vernetzt – das E-Auto als Stromspeicher

Ein weiteres cleveres Feature im smarten Zuhause: das Zusammenspiel mit der Elektromobilität. Das E-Auto möglichst günstig laden? Kein Problem! Das Smart Home erkennt, wann die PV-Anlage gerade besonders viel Strom erzeugt – und nutzt diesen Überschuss zum Laden. Noch smarter wird es, wenn das Auto bidirektional laden kann – also nicht nur Strom aufnimmt, sondern bei Bedarf auch wieder abgibt. So kann es das Haus abends oder nachts mit Energie versorgen. Für viele Hausbesit­ze­r:innen, deren Auto tagsüber zu Hause steht, ist das eine spannende Alternative zum stationären Bat­te­riespeicher. „Eine durchdachte Lösung – vor allem für Haushalte mit eigener PV-Anlage und regelmäßigem Tagesstromüberschuss“, sagt Christian Essmeister, Pla­nungs­spezialist bei HARTL HAUS.

Ein weißes Elektroauto ist vor einer Garage an einer Wallbox angeschlossen und lädt Strom.
Kosten sparen dank intelligentem Energiemanagement – im Haus und am gesamten Grundstück. © Loxone
Sicher – auch wenn der Strom mal weg ist
Keine Sorge bei Stromausfall: Viele Smart-Home-Systeme verfügen über eine Notstromversorgung. Wichtige Funktionen wie die Türöffnung oder Beleuchtung sind weiterhin nutzbar. Wer zusätzlich auf eine PV-Anlage mit Batteriespeicher setzt, kann selbst bei Ausfällen für einen gewissen Zeiraum unabhängig versorgt bleiben.

Eigener Energieversorger werden

Helmut Möseneder von Genböck Haus denkt noch einen Schritt weiter: „Mit Photovoltaikanlage, Elektroauto und intelligentem Stromspeicher werden Hausbe­sitzer:innen zu ihren eigenen Energieversorgern.“ Genau das ist der große Vorteil der Smart-Home-Technik: Sie verknüpft verschiedene Systeme, denkt vernetzt und sorgt dafür, dass alles zusam­menpasst – von der Heizung über die Beleuchtung bis zur Mobilität.

Das alles klingt sehr nach Hightech – aber in Wahrheit geht es dabei um mehr Wohnkomfort, mehr Sicherheit und niedrigere Energiekosten. Und zwar genau so, wie es am besten in den persönlichen Alltag passt. Die Entscheidung, wie smart das Zuhause sein soll, ist ganz individuell – und der Einstieg dabei wesentlich leichter, als viele denken.

Headerbild: © luengo_ua – stock.adobe.com

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