Eine hochmoderne, luxuriöse Terrassenüberdachung (Pergola), die direkt an ein Wohnhaus anschließt.

4 Jahreszeiten, 1 Lieblingsplatz

Sommer, Sonne, Freiraum – doch warum sollte das Leben im Grünen nur auf wenige Monate beschränkt bleiben?

Mit cleverer Planung wird die Terrasse oder der Balkon zur echten Wohnraumerweiterung. Geschützte Übergänge und moderne Lösungen sorgen dafür, dass der Lieblingsplatz im Freien fast das ganze Jahr nutzbar bleibt.

Im Sommer verbringen wir die meiste Zeit auf der Terrasse, am Balkon oder im Garten. Wenn die Tage kürzer werden, heißt das nicht automatisch, dass wir uns wieder ins Haus zurückziehen müssen. Mit einer durchdachten Planung lässt sich der Freiraum das ganze Jahr über als erweiterter Wohnraum nutzen.

Von Anfang an mitgedacht

Die großzügig überdachte Terrasse beim Fertighaus „Solana 150“ von Haas Haus steht exemplarisch für modernen Wohnkomfort im fließenden Übergang zwischen dem Innen- und Außenraum und bietet damit zu jeder Jahreszeit ein Plus an Lebensqualität. Ob sonniges Frühstück, entspannte Nachmittage im Schatten oder gesellige Abende im Freien – die stilvoll integrierte Terrassenüberdachung schützt vor Wetterkapriolen und erweitert gezielt den Wohnraum. Eine von drei Seiten geschützte Terrasse lässt sich auch mit einem Grundriss in U-Form erreichen, wie es etwa HARTL HAUS mit seinem Bunga­low „Elegance 136 W – New Life“
in der Blauen Lagune zeigt. Auch durch die Erweiterung der Dach­konstruktion kann ein geschützter Bereich entstehen.

Individuelle Planung

Die etablierten Fertighaushersteller in der Blauen Lagune bieten die individuelle Planung von überdachtem Freiraum ganz nach Wunsch an. So erzählt Florian Pranzl, technischer Bereichsleiter Fertighaus- und Kellerbau bei WOLF Haus, von einem Wunschhaus, bei dem der großzügige Balkon im Obergeschoss verglast wird und daher auch an sonnigen Wintertagen Licht und kostenlose Wärme ins Haus bringt. Die darunter liegende Terrasse erhält auf diese Weise eine Teilüberdachung, die ganzjährig für einen geschützten Bereich sorgt. Auf Wunsch könnten derart teilüberdachte Terrassen auch nachträglich mit Glaselementen ergänzt und so zur Gänze wetterfest gemacht werden.

Moderne Terrassenszene, die den fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenbereich eines Wohnhauses betont.
Die überdachte Terrasse beim Fertighaus „Solana 150“ von Haas Haus schafft formschöne Übergänge zwischen dem Innen- und Außenbereich. © Haas Haus

Blick in die Natur

Wer die Terrasse nicht aufwendig überdachen oder verglasen will, holt sich die Natur mit großen Panoramafenstern ins Haus; aus der eigenen Tischlerei, wie etwa bei HARTL HAUS oder von einem Fensterspezialisten wie KATZBECK aus der Blauen Lagune: Die großformatigen Fenster sind zumeist mit einem ausgefeilten Hebe-Schiebe-Mechanismus ausgestattet, der das Öffnen und Schließen der bodengleichen Fenster kinderleicht macht.

Offen gestalteter Wohn- und Essbereich in Holzbauweise, der durch eine riesige Panoramafront direkt an einem See liegt.
Die großformatige Fensterfläche von KATZBECK holt die Natur ins Haus. Wohnzimmer und Terrasse werden dabei nahezu eins. © Jean Van Lülik – KATZBECK

Licht und Schatten

Werden Terrassenüberdachungen aus Glas errichtet, ist unbedingt auf eine entsprechende Beschattung zu achten. Hier kommen zumeist integrierte Textilrollos zum Einsatz. Wichtig ist auch eine Möglichkeit zur guten Durchlüftung, indem sich etwa seitliche Glaselemente großzügig öffnen lassen. Integrierte LED-Beleuchtung ist ganzjährig ein Stimmungsmacher.

Sollte die Terrasse nachträglich eine Überdachung erhalten, eignet sich eine Lamellen-Pergola. Ihre Lamellen können gedreht werden, wodurch sich der Lichteinfall individuell steuern lässt. Auch schützende Seitenwände sind optional erhältlich.

Wärme von oben

Damit der Aufenthalt im Freien bei kühleren Temperaturen gemütlich ist, kommen Infrarot-Deckenstrahler zum Einsatz. Sie erzeugen binnen weniger Minuten eine spürbare Erwärmung und können, im Gegensatz zu einem Wandstrahler, eine größere Fläche abdecken. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, besonders praktisch sind jene mit Funkfernbedienung.

Auf festem Boden

Bei den Bodenbelägen von Ter­rassen stehen je nach Geschmack verschiedene Varianten zur Auswahl. Für die ganzjährige Nutzung werden gerne keramische Beläge in Form von Feinsteinzeug oder Fliesen verwendet. In vollständig geschlossenen Freiräumen wie einem Wintergarten kann der Parkettboden vom Wohnzimmer durchgezogen werden. Für teilweise offene Terrassen sind WPC-Dielen eine Option, welche die natürlich anmutende Optik von Holz mit der Pflegeleichtigkeit und Haltbarkeit von Kunststoff vereinen.

Außenansicht eines modernen, energieeffizienten Bungalows, der in eine idyllische Gartenlandschaft eingebettet ist.
Auch ein Bungalow kann durch einen U-förmigen Grundriss oder mit der entsprechenden Dach­konstruktion eine geschützte Terrasse erhalten. © HARTL HAUS

Fein möbliert

Bei der Möblierung des Freiraums steht eine breite Auswahl an Far­ben, Formen und Materialien zur Verfügung. Holz, Kunststoff, Aluminium oder modernes Textilgeflecht, sogenanntes „Rope“, ­verleiht Sitzmöbeln einen minimalistischen Stil. Neben dem persönlichen Geschmack entscheidet nicht zuletzt das verfügbare Budget über die Wahl der Produkte.

Headerbild: © Warema

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